Erfolgreiche Cloud-Journey: Die besten Tipps für deine Transformation
Cloud-Transformation: Technologie, Strategie, Expertise.
Die Cloud bietet Flexibilität und Effizienz, doch viele Unternehmen nutzen ihr Potenzial nicht voll aus. Eine erfolgreiche Cloud-Transformation braucht mehr als Technologie – klare Strategien, starke Teams und ein Verständnis für Herausforderungen wie FinOps sind entscheidend. Erfahre, wie platform X die Cloud erfolgreich integriert hat und welche Lessons Learned dir auf deiner Cloud-Reise helfen können.
So wie auch in den Vorjahren steht auch 2024 technisch im Zeichen der Cloud. Die Cloud bringt Flexibilität, Skalierbarkeit und Effizienz, indem sie IT-Ressourcen genau dann bereitstellt, wenn wir Mitarbeiter sie brauchen. Außerdem vereinfacht sie remote und hybrides Arbeiten, lässt sich einfach an neue Bedürfnisse anpassen und so kosteneffizient einsetzen.
Trotzdem haben viele Unternehmen noch viel nicht ausgeschöpftes Potenzial in ihren Cloud-Strategien. Erkannt haben das zwar die meisten Unternehmen, aber eine Cloud-Strategie, die diese Potenziale auch ausschöpft, haben viele noch nicht.
Kein Wunder, dass viele CIOs sogar noch den Einstieg in die Cloud auf ihrer Agenda haben.
Bei platform X nutzen wir die Cloud in den meisten unserer Prozesse. Doch wie gelingt eine erfolgreiche Integration und Ablöse von etablierten Arbeitsgängen zugunsten der Cloud? Der Schlüssel liegt oft nicht nur in der Technologie, sondern in der richtigen Strategie und Herangehensweise.

Die richtige Strategie: Kenne dein Ziel und den besten Weg dorthin
Was so simpel klingt, ist häufig die Ursache für gescheiterte Cloud-Einführungen Adoption-Strategien. Viele Unternehmen gehen den Weg aus den falschen Gründen und/oder wählen den falschen Weg. Uns war klar, dass wir die IT-Betriebskosten mit dem Gang in die Cloud nicht direkt senken werden. Vor allem, weil wir den IT-Betrieb auf ein ganz anderes Niveau heben mussten:
Flexibilität, Entwicklungsgeschwindigkeit, Skalierbarkeit und Sicherheit galt es zu Optimieren. Heimspiel für die Cloud. Kostenkontrolle und -optimierung sind dabei wichtig, aber nicht alleiniges Ziel!
Den “lift & shift”-Ansatz haben wir weitgehend gemieden, den viele nach dem Motto “Egal wie, Hauptsache schnell in die Cloud” wählen. Das Learning ist meistens, dass man damit nichts gewinnt, außer steigende Kosten ohne Mehrwerte.
Mehrwerte bringt die Cloud nämlich erst, wenn Technologie auch “cloud-ready” oder “cloud-native” (um-)gebaut ist. Wir kannten unsere Ziele und unseren Weg, den auch unser Vorstand mitgetragen und unterstützt hat. Auch das ein typischer Stolperstein: Fehlendes Verständnis zur Cloud-Strategie im Top-Management.
Wissen, was man nicht weiß: Die Bedeutung von Spezialwissen und Partnern
Cloudlösungen wie AWS sind nicht Rechenzentrum 2.0. Es braucht viel Spezial- und Zusammenhangswissen, um eine Cloud-Journey sinnvoll anzugehen. Dafür braucht es einerseits im eigenen Betrieb Experten, die eigens Know-How intern aufbauen, was wir intensiv und konsequent seit 2019 fördern – bis heute.
Hier sind wir inzwischen so gut, dass wir auch unsere externen IT-Partner in die AWS Cloud onboarden, um ihnen zu ermöglichen auch dort weiter für uns tätig zu sein. Was interne Spezialisten an Fachbereichen nicht abdecken, kompensieren andererseits externe Berater Partner, die mögliche Wissenslücken füllen. Bei uns war das Arvato Systems, die uns souverän den Einstieg geebnet hat und in Spezialbereichen heute noch unterstützt.
FinOps: Komplexe Kostenstrukturen in der Cloud verstehen und optimieren
Als wir 2019 den Begriff “FinOps” zum ersten Mal hörten, hielten wir ihn für einen Scherz. Als wir das erste Mal eine 70seitige Din A4 Seiten Rechnung von AWS bekamen, war klar, dass ist es nicht! Auch dies ist ein Thema an dem viele Unternehmen verzweifeln oder scheitern. Die Kostenstrukturen großer Cloud-Installationen sind sehr komplex.
So kosten z. B. Datenströme extrem unterschiedlich, je nachdem, ob sie innerhalb oder zwischen Regionen verlaufen, komplett durch AWS-Netzwerke oder über Internet gehen und je nachdem durch welche Services sie gehen. Ähnliches gilt für Speicherarten, Computing etc. etc..
Hunderte von Services in dutzenden von Accounts wollen kostentechnisch überwacht und optimiert werden. Am Ende braucht es dafür Prozesse und Werkzeuge – sowie Fachkräfte, die diese Strukturen verstehen, Verbesserungspotenziale entwickeln und umsetzen. Und das ist nicht ohne: Bei uns erfolgt das über Regeltermine mit allen Account-Ownern, Budgets pro Account, Budget-Warnings mit Forecasts, Cost-Explorer-Tools und -Reports.
Kontinuierliche Optimierung: Die Cloud entwickelt sich ständig weiter
Natürlich passiert diese Umstellung nicht über Nacht und braucht Zeit. Heute steuern wir diese Cloud-Installation mit über 50 Accounts für VNR AG, platform X, PressMatrix, 48 Bytes North, Agora UK und DATA-Konten für externe Partner. Damit einher geht über all unsere Accounts ein stark kostenoptimiertes AWS-Cloud-Nutzungsvolumen von ca. einer halben Million EUR in 2024.
Das dieser Weg durchaus beachtenswert ist, wird uns immer mal wieder gespiegelt. Sei es, indem man unseren CEO Michael 2023 fragte, ob er dazu auf dem AWS Media Days in München referiert oder indem man anerkennt, dass unser Analytics Engineer Thomas inzwischen zu den weltweiten Top-10 der AWS-Quicksight-Experten gehört.
Last but not least muss einem klar sein: Die Cloud entwickelt sich mit hoher Geschwindigkeit kontinuierlich weiter. Davon profitieren wir z. B. im Umfeld von AI/ML schon heute. Um auch in der Zukunft von der Cloud zu profitieren, gilt es, dass wir uns konsequent mit ihr entwickeln. Dafür haben wir ein sehr gutes Setup in den Teams geschaffen, mit dem wir diese Herausforderung gerne annehmen.
